
Blitzschutz für Krane
12 September 2015
Blitz- und Überspannungsschutz für USV- und Stromversorgungen
15 September 2015Der für Einrichtungen benötigte Strom wird über Leitungen der Energieversorgungsunternehmen bereitgestellt. Statische Lastprobleme, die in Bereichen auftreten, in denen Produktions- oder Übertragungsleitungen verlaufen, oder die Nichteinhaltung internationaler Standards durch Institutionen und Organisationen können schädliche Überspannungen (Spitzen) im Energiefluss verursachen. Ein weiterer Grund für diese unerwünschten Spitzen sind in der Umgebung auftretende Blitze. Ziel ist es, Systeme bereitzustellen, die diese Spitzen ableiten, ohne die im Werk genutzte Energie zu unterbrechen, und so die Einrichtung schützen.
Es muss ein ordnungsgemäßes Erdungssystem in der Anlage vorhanden sein. Daher gilt: „In jedem Gebäude und jeder Anlage müssen der Hauptschutzleiter, der Haupt-Erdungsleiter zum Gebäuderand/Fundament, der Haupt-Erdungsanschluss und externe leitfähige Teile (Metallrohre von Versorgungssystemen im Gebäude wie Gas und Wasser, Hauptstahlbewehrungen im Beton, Stahlrahmenkonstruktionen, Zentralheizungs- und Klimaanlagen, Erdung von Schienenanlagen, Erdung von Kommunikationssystemen, Erdungsleiter für Antennen, Erdungsleiter für Überspannungsschutzgeräte, Funktionserdung für Geräte, Erdung des Blitzschutzsystems, Überspannungs- und Stromkreise usw.) mit dem Haupt-Potentialausgleichssystem verbunden werden.

Besonders in Einrichtungen wie Fabriken sollte ein gestufter Schutz mit Überspannungsableitern implementiert werden.
Welche Vorteile bietet die Verwendung von internen Blitzschutzsystemen (Überspannungsableiter)?
Ein Faraday-Käfig oder Blitzableiter in einem Gebäude schützt nur Lebewesen vor elektrischen Entladungen und verhindert Brandrisiken im Gebäude. Wenn ein Gebäude ein äußeres Blitzschutzsystem hat, muss es auch ein internes Blitzschutzsystem haben. Erdung muss ebenfalls integriert sein. Alle drei arbeiten gemeinsam in einem integrierten System. Der Potenzialausgleich sollte ebenfalls einbezogen werden. Gebäude, in denen alle vier Systeme korrekt ausgelegt sind, sind hochgradig gegen Blitzschlag und Überspannungen geschützt. Es wird angenommen, dass der durchschnittliche Blitzstrom 200 kA beträgt. Davon fließen 100 kA in die Erde; 100 kA kehren vom Boden zum System zurück. Die zurückkehrenden 100 kA bewegen sich aufgrund von Potenzialdifferenzen und Kopplungseffekten zum Punkt mit dem geringsten Widerstand. Wenn dort kein interner Blitzschutz vorhanden ist, beginnt er, Geräte zu beschädigen.
Installierte Systeme leiten den Schlag, wenn ein Blitz auf den Blitzableiter oder Faraday-Käfig trifft, elektrisch um und eliminieren ihn schrittweise vor den Haupt- und Unterverteilungen sowie sensiblen Geräten und verhindern so Schäden an elektronischen Systemen. Ohne internen Blitzschutz können ernsthafte Schaltschränke in Brand geraten. Der Zweck von internen Blitzschutzsystemen besteht darin, den eingehenden Schlag über sich selbst in die Erde abzuleiten.





