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19 Juli 2022Die Auslegung von Blitzschutzsystemen für Telekom-Basisstationen ist das Ergebnis von Erfahrung, Professionalität und der richtigen Produktintegration. Diese Stationen, die jährlich tausende Einschläge erhalten, sind nur schwer zugänglich. Neben tausenden Einschlägen sind Basisstationen auch den stärksten Blitzimpulsen ausgesetzt und stellen aufgrund der Notwendigkeit eines nachhaltigen Betriebs ein vollständiges Fallbeispiel dar. Die betrieblichen Kosten von blitzbedingten Schäden an einer Basisstation können im Laufe der Zeit den Kosten für den Aufbau einer neuen Station entsprechen. Kurz gesagt: Diese Stationen müssen zwingend gegen Blitzeinschläge geschützt werden. Der Schutz von Basisstationen mit klassischen Methoden ist jedoch äußerst schwierig. Herkömmliche Überspannungsableiter sind aufgrund ihrer begrenzten Kapazität bei maximalen Iimp-Werten in dieser Höhe unzureichend. Genau an diesem Punkt kommen Raycap-Produkte ins Spiel, die weltweit zehntausende Anlagen schützen. In diesem Beitrag fassen wir zusammen, welches Produkt an welcher Stelle eingesetzt werden sollte.

Wie bekannt, sind Raycap Strikesorb-Systeme die fortschrittlichsten Niederspannungs-Überspannungsschutzsysteme der Welt. Sie bieten Schutz selbst bei Impulsen von 200 kA pro Phase. Darüber hinaus können sie eine unbegrenzte Anzahl von Überspannungen absorbieren und funktionieren ohne die Notwendigkeit eines niedrigen Erdungswiderstands. Diese inline (seriell) in das System integrierbaren Produkte bieten mit einer Lebensdauer von 20 Jahren einen hervorragenden Schutz.

Bevor mit dem Schutz des Telekommunikationsturms begonnen wird, werfen wir einen Blick auf die Blitzschutzzonen gemäß IEC 62305.
LPZ 0A – Bereich, der einem direkten Blitzeinschlag ausgesetzt sein kann.
LPZ 0B – Gegen direkten Blitzeinschlag geschützt, jedoch elektrisch induzierbar.
LPZ 1 – Allen elektrischen Überspannungen ausgesetzt und mit Überspannungsschutzgeräten zu schützen.
LPZ 2 – Gegen alle Überspannungen mit Niederspannungs-Überspannungsschutzsystemen zu schützen.

Bei Betrachtung der in der IEC-Norm definierten Zonen wird die Bedeutung des Einsatzes von Niederspannungs-Überspannungsschutzgeräten erneut deutlich. Auch wenn der Einschlag nicht direkt erfolgt, müssen wir uns in allen Zonen vor den elektrischen Auswirkungen von Blitzen schützen. An diesem Punkt muss die Basisstation nach dem Prinzip des koordinierten Schutzes abgesichert werden.

Zunächst sollte der Schutz am Hauptanschlusspunkt der Anlage mit dem Raycap Rayvoss-System erfolgen. Zusätzlich sollte das Raydin-XV-System in den Verteilerschrank integriert werden.

Zu den am häufigsten ausfallenden Systemen in Telekom-Basisstationen zählen Generatoren. Generatorsysteme sollten vorrangig mit Raycap-Raydin-Systemen geschützt werden.

Nach dem Schutz des Hauptanschlusses und der Generatoren sollten auch USV-Systeme, DC-Leitungen, Koaxial- und Ethernet-Leitungen sowie untergeordnete Energieverteiler geschützt werden.

Auch am Mast der Basisstation müssen Schutzmaßnahmen für Koaxial- und Energieleitungen umgesetzt werden.

Nachdem die richtigen Überspannungsschutzsysteme installiert wurden, sodass kein exponierter Punkt mehr verbleibt, muss im gesamten Betrieb eine Überprüfung des Potenzialausgleichs durchgeführt werden. Gegen die physikalischen Auswirkungen direkter Blitzeinschläge sollte zusätzlich ein Schutz mit isolierten passiven Fangeinrichtungen und isolierten Ableitungssystemen realisiert werden.
Die Raycap-Strikesorb-Technologie ist die geeignetste Blitzschutzlösung für Anlagen in Höhenlagen von 1500 Metern und darüber. Für Standorte mit chronischen Blitzproblemen bieten Niederspannungs-Überspannungsschutzsysteme mit Raycap-Strikesorb-Technologie eine definitive Lösung. Für detaillierte Informationen und zur Anforderung einer Vor-Ort-Besichtigung können Sie sich an das Expertenteam von Yilkomer wenden.





