
Bilder von Blitzschäden in Solarkraftwerken
21 Mai 2016RJ11-, RJ45-, BNC-, Koaxial- und Rack-Überspannungsschutzgeräte
27 Mai 2016In Anlagen ist es ebenso wichtig, dass alle Erdungssysteme und Metallteile auf gleichem Potential liegen, wie der Wert des Erdungswiderstands. Das Konzept des Potentialausgleichs ist äußerst wichtig, um zu verhindern, dass Fehlerströme Punkte mit geringem Widerstand beschädigen, und um das Risiko von Systemalterung und Korrosion durch Stromübergänge zu vermeiden. Leider gibt es in unserem Land einige Überzeugungen, die wir als Aberglauben bezeichnen können. Zum Beispiel das Anbringen der Blitzschutzerdung einige Meter entfernt oder die getrennte Durchführung von Erdungen. Um ein Beispiel zum Thema Blitz zu geben: Ein Blitzschlag wirkt sich auf eine Fläche von 2 km aus; eine externe Erdung an einem 10 oder 20 Meter entfernten Punkt durchzuführen und nicht in den Potentialausgleich einzubeziehen, erhöht das Risiko noch mehr, anstatt Schäden an den Systemen zu verhindern. Daher ist es wichtig, dass alle Erdungen, Metallteile, Energie- und Datenleitungen im System auf gleichem Potential liegen. Der umgekehrte Fall ist technisch nicht korrekt. In jedem Bereich, den wir als Anlage bezeichnen können, einschließlich Solarkraftwerken, Windkraftanlagen, Wohnsiedlungen und Tankstellen, muss ein Potentialausgleich gewährleistet sein. Wenn wir das Thema auf sektoraler Basis mit sehr kurzen Beispielen vertiefen:
- In Solarkraftwerken müssen die Fundamenterder und die Ringleitung alle Tischbeine, Zäune, Kamerasysteme, LED-Beleuchtungsleitungen, Wechselrichter, Transformatoren und Schalttafeln erreichen. Bei der Messung zwischen den beiden extremsten Punkten der Anlage sollten minimale (0,2 Ohm) Widerstandsunterschiede vorhanden sein.
- In Tankstellen müssen wiederum alle Metallteile, die Überdachungsleitung, die Marktausrüstung und die Schalttafeln in den Potentialausgleich einbezogen werden.
- Für alle Anlagen muss auch die Blitzschutzerdung in den Potentialausgleich einbezogen werden; sie muss nach einer externen Erdung an den Hauptpotentialausgleich angeschlossen werden. In dieser Verbindungsphase können Zwischenprodukte wie Funkenstrecken-Ableiter verwendet werden, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
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- Innerhalb eines Gebäudes müssen lokale Erdungsbereiche wie z.B. Rechenzentren zum Hauptpotentialausgleich geführt werden.
- In Wohnsiedlungen müssen alle Gebäudefundamenterder miteinander in den Potentialausgleich einbezogen werden. Nach der externen Erdung muss innerhalb der Siedlungen mit einem Ring, der durch die zu belassenden Anschlussfahnen gebildet wird, ein Potentialausgleich gewährleistet werden.
- Bei GSM- und Sendemasten müssen nebeneinander liegende Masten ebenfalls in den Potentialausgleich einbezogen werden. Ein Blitzschlag, der in den benachbarten Mast einschlägt, kann die umliegenden Masten beschädigen, daher müssen alle Masten eine gemeinsame Ringleitungserdung haben.
Die Erdung aller Strukturen und Systeme, die unterschiedlich aufgebaut sind, sich aber am gleichen Standort befinden, muss auf gleiches Potential gebracht werden.
Das Konzept des Potentialausgleichs ist eine unverzichtbare Ergänzung des 4-fachen Schutzes im Rahmen der Norm IEC 62305. Erdung, NS-Überspannungsableiter, Äußeres Blitzschutzsystem und das Konzept des Potentialausgleichs sind ein untrennbares Ganzes. Es gibt viele Arten von Potentialausgleichsschienen, die hergestellt werden, um einen Potentialausgleich zu gewährleisten. Während die Verbindung von Metallen gleicher Art wichtig ist, können für den Außenbereich und den lokalen Potentialausgleich Schienen mit speziellen Abdeckungen bevorzugt werden. Als Blitzschutzzentrum bieten wir unseren Kunden Anwendungs-, Produkt-, Berechnungs- und Messunterstützung zum Thema Potentialausgleich. Für detaillierte Informationen können Sie uns kontaktieren.








