
Normen, die bei Überspannungsableiter-Anwendungen bekannt sein müssen
7 November 2015Wie wird eine korrekte Erdung durchgeführt?
8 November 2015Bei Investitionen in Solarenergieanlagen sind Erdungsdesign und -ausführung, die die Grundlage der elektrischen Infrastruktur und Systemkontinuität bilden, von großer Bedeutung. Korrosion der verwendeten Produkte, unzureichende Stärke der Verbindungsausrüstung und vor allem die fehlende Potentialausgleichung durch korrektes Systemdesign bedeuten, dass die erwartete Lebensdauer des Systems und aller davon profitierenden Komponenten nicht 20 Jahre betragen kann. Erdung ist kein System, das Jahre später leicht überarbeitet werden kann, und obwohl es bei der Erstinstallation möglicherweise nicht als große Kostenposition betrachtet wird, ist es technisch sehr wichtig. Das einzige Ziel sollte sein, dass die Erdung der Solarenergieanlage über viele Jahre dient. Daher müssen die im Einklang mit dem Systemdesign verwendeten Produkte nach IEC 50164 Normen ausgewählt und die Ausführung ebenfalls gemäß IEC 62305 Normen durchgeführt werden.
In unserer Anlage sollten unterschiedliche Erdungen wie Grunderdung, Schutzerdung, Betriebserde und Blitzschutzerdung mit speziellen Verbindungselementen auf Potentialgleichheit gebracht werden. Beispielsweise sollten nach der Installation der Blitzableiter-Spitzen in entgegengesetzter Richtung in Dreibeinform diese mit Spark-Gap-Schutzableitern auf Potentialgleichheit gebracht werden. Lokale Potentialausgleichsbars können somit an die Hauptpotentialbar angeschlossen werden. Ableitungen des Ringleiters um die Anlage sollten an Tischgestelle, das äußere Blitzschutzsystem und Zäune angeschlossen werden, um die Grundlage für den Potentialausgleich zu bilden.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Erdungsausrüstung nicht aus verschiedenen Metallen besteht. Bimetallische Effekte sind die gefährlichste Korrosionsursache. Kupfer ist in der Anlage nicht zwingend erforderlich. Innerhalb der Normen können 70-Mikron-beschichtete Erdungsbänder und 3 mm dicke Verbindungselemente verwendet werden; jedoch gewährleisten spezielle AlMgSi-Legierungsleiter, die 100 kA getestet wurden, eine langjährige Stabilität von Erdung und Schutz im Blitzschutz. Wenn möglich, können Blitzableiterspitzen und Hauptverbindungen aus Edelstahl ausgewählt werden.
Korrosionsschutz an allen Verbindungspunkten ist ebenfalls sehr wichtig. Alle vergrabenen Ausrüstungen sollten ab 80 cm mit der Erde verbunden werden. Zusammenfassend sind Anwendung, Produktauswahl und Berichterstattung bei der Erdung von Solarsystemen von großer Bedeutung. In vielen Projekten wird zur Kostenersparnis nur über Tischgestelle geerdet, was im Vergleich zur Investitionsgröße technisch unzureichend ist.

All diese Anwendungen erfordern eine sorgfältige Planung und Berechnung im Voraus, und in der Planungsphase ist die Messung des spezifischen Bodenswiderstands der kritischste Punkt. Wird der spezifische Widerstand des Bodens am Installationsort nicht gemessen, beeinflusst dies alle Berechnungen.






